|
Eine Ausbildungspräsentation zum Thema Atemschutznotfalltraining finden sie hier: ProFF_FST_28.08.2008.pdf.
Haben Sie in Ihrer Feuerwehr in letzter Zeit eine Ausbildungsmaßnahme oder Übung zum Thema "Atemschutzgeräteträger-Notfall" durchgeführt?
Nein? Dann sollten Sie dies (sowieso) schnellstmöglich nachholen!
Ja? Dann wissen Sie, dass es gar nicht so einfach ist einen in Not geratenen AGT überhaupt zu transportieren.
Gemäß FwDV 7, 7.2 Einsatzgrundsätze beim Tragen von Isoliergeräten, muss der Sicherheitstrupp bei entsprechenden Lagen weitere Hilfsmittel zum sofortigen Einsatz bereitgelegt haben.
Nur welche Hilfsmittel sind wirklich gut geeignet?
Umfangreiche Tests ergaben, dass die bisher vorhandenen Hilfsmittel und / oder Methoden zum Transport von AGT:
- die Sicherheitstrupps durch die Notwendigkeit, den in Not geratenen AGT zu tragen, körperlich in höchstem Maße beansprucht wurden. Die Beanspruchung dabei ist vielschichtig: Muskulatur, Bandscheiben, Atmung und nicht zuletzt der Kreislauf wurden bei solchen Aktionen extrem beansprucht. Somit sind Sicherheitstrupps bei diesen physischen, aber auch psychischen Extremeinsätzen selbst erheblich gefährdet.
- den zu rettenden Atemschutzgeräteträger in der Regel nicht oder nur äußerst ungenügend gegen weitere körperliche Schädigungen beim Transport schützen konnten. Die Palette der möglichen Schädigungen reicht, je nach verwendetem Hilfsmittel, günstigstenfalls von Prellungen, bzw. Quetschungen, bis hin zu Frakturen an Armen und Beinen und auch Wirbelsäulenverletzungen.
Um diesen Problemen begegnen zu können, haben wir ein völlig neue, optimale Transporthilfe für AGT-Notfälle entwickelt:
Die Falt-Schleiftrage.
Die Falt-Schleiftrage, abgekürzt FST, ist derzeit das einzige Rettungsgerät für Atemschutznotfälle, das:
- dem vorgehenden Trupp die Mitnahme eines Reserve-Pressluftatmers und weiterer Werkzeuge ermöglicht
- den Transport eines Atemschutzgeräteträgers unter allen denkbaren Einsatzbedingungen (treppauf, treppab, über Leitern) mit einem 2-Mann-Sicherheitstrupp (Stichwort: Personalmangel!) ermöglicht.
- auch unter eingeschränkter bis Null-Sicht durch seine Formstabilität gut zu handhaben ist.
- den verunfallten Geräteträger beim Transport optimal schützt
- durch seine Längenveränderlichkeit überall einsetzbar ist, bzw. auch Engstellen problemlos passieren kann.
Eine Ausbildungspräsentation zum Thema Atemschutznotfalltraining finden sie hier: ProFF_FST_28.08.2008.pdf. |